Ein neues Kapitel für Dresden? Verspäteter Start unter alten Vorzeichen

Zu den diversen Interviews (SZ, MoPo vom 08.01.09) mit Oberbürgermeisterin Helma Orosz formuliert Richard Kaniewski, Vorsitzender der Jusos Dresden:

„Ich bin verwundert, dass Frau Orosz erst jetzt beginnen möchte Oberbürgermeisterin zu sein. Wer so vollmundig ein neues Kapitel für Dresden angekündigt hat, startet mit fünf Monaten Verzug ordentlich spät. Nur der Vorsatz etwas verändern zu wollen, ist noch kein realer Tapetenwechsel!“.

„Wir Jusos sind erfreut über die Erkenntnis der Oberbürgermeisterin, sich im Rahmen des 13. und 14. Februar gegen die Nazis einzubringen. Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Allerdings ist die Behauptung, kein Konzept zu den Aktivitäten der Aktion „Geh Denken“ zu kennen, nicht wirklich glaubhaft. Man muss sich die Frage stellen, ob Frau Orosz nicht richtig kommunizieren kann. Mit ihrem persönlichen Referenten Herrn Schulz war bei den letzten Treffen des Bündnis Dresden für Demokratie regelmäßig ein enger Vertrauter von ihr anwesend. Das Büro der Oberbürgermeisterin kennt die Konzepte. Auch der CDU-Stadtchef war, obwohl sich nicht mehr erinnernd, langfristig informiert. Stringenz zeichnet sich dennoch ab, die partielle Amnesie des Lars Rohwer scheint sich nun auch bei Frau Orosz zu zeigen. Frau Orosz, so sieht kein guter Start aus!“, so Kaniewski abschließend.

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