FDP beweist Prioritäten – Staatssekretäre statt Kommunalkombi – Jusos Dresden unterstützen Forderungen des DGB

Die Jusos Dresden haben die Demonstration des DGB vor dem Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) unterstützt und erklären dazu:

„Wie wenig die neue schwarz-gelbe Regierung an dem Wohl der Bürgerinnen
und Bürgern in Sachsen interessiert ist, sieht man daran, dass die FDP
sich lieber darüber Gedanken macht, wie sie der CDU einen zweiten
Staatssekretär abringen kann, anstatt den erfolgreichen Kommunalkombi
fortzuführen.“, so Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden.

Der Kommunalkombi gibt nicht nur eine große Anzahl an Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive, er ermöglicht es auch vielen Vereinen und
Kultureinrichtungen Stellen für Betreuungs- und Verwaltungsaufgaben
einzurichten. Diese wurden bisher eher sporadisch über ehrenamtliche
Strukturen abgedeckt. Nun könnten dafür drei Jahre lang
sozialversicherungspflichtige Vollzeitjobs eingerichtet werden.

„Wir fordern Staatsminister Morlok daher auf, den Kommunalkombi weiterzuführen und somit vielen Sachsen eine Perspektive auf eine Rückkehr ins Arbeitsleben zu bieten. Das SMWA bleibt eben auch Arbeitsministerium und ist nicht Dienstleister der Wirtschaft. Herr Morlok interpretiert seinen Job bisher offensichtlich falsch.“

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