Jugendliche Wohnungslose brauchen umgehend Hilfe – Jusos Dresden fordern sofortige Perspektive für das Lindenhaus

Seit Anfang der Woche ist bekannt, dass der Betreiber des Lindenhauses, die Dresdner Tafel, gekündigt hat. Damit droht dem Haus, in dem jugendliche Wohnungslose einen Platz zum Wohnen und Schlafen finden, die Schließung. Die Jusos Dresden setzen sich dafür ein, dass den von Obdachlosigkeit bedrohten derzeitigen Bewohnern des Lindenhauses schnell und unbürokratisch geholfen wird.

Stefan Engel, Vorsitzender der Dresdner Jusos, sieht dabei vor allem die Landeshauptstadt in der Pflicht: „Die elf jungen Bewohner, die bis jetzt im Lindenhaus gelebt haben, stehen durch die Kündigung der Dresdner Tafel vor dem Nichts. Sie brauchen umgehend eine neue Perspektive! Unabhängig von vertraglichen Verpflichtungen gebietet es allein schon die Menschlichkeit, dass Sozialbürgermeister Seidel so schnell wie möglich Alternativen für die Betroffenen garantiert, damit diese die eiskalten Wintermonate nicht auf der Straße verbringen müssen.“

Neben dem Obdach bietet das Lindenhaus auch intensive soziale Betreuung für die Bewohner und warme Mahlzeiten für Bedürftige in der Altstadt. „Dieser soziale Bezugspunkt im Stadtteil darf nicht wegfallen“, meint der Juso-Vorsitzende und ergänzt: „Die Stadt muss ein klares Bekenntnis zum Standort Lindenhaus abgeben und sich so schnell wie möglich um einen neuen Betreiber für das Gebäude bemühen.“

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