Jusos Dresden wählen neuen Vorstand

Auf ihrer Gründungskonferenz wählten die Jusos Dresden am heutigen Samstag Richard Kaniewski zum Vorsitzenden. Mit über 85% erhielt der vormalige Juso-Vorsitzende des alten Unterbezirks Dresden-Elbe-Röder ein sehr gutes Ergebnis. Vor den 33 Wahlberechtigten Mitgliedern betonte Kaniewski, daß mit der Neugründung des Unterbezirkes Dresden kommunalpolitische Themen stärker in den Vordergrund rücken. Als eine der ersten gratulierte SPD-Vorsitzende Sabine Friedel.

Ein wichtiges Thema für das Jahr 2008 soll Ausbildungsgerechtigkeit sein. Hier wollen die Jusos verstärkt mit der Gewerkschaftsjugend zusammenarbeiten. Als Initiativantrag forderten die Jusos die Stadt auf, Unternehmen die ausbilden, bei der Auftragsvergabe zu bevorzugen.

In ihrem Grußwort hob die SPD-Vorsitzende Sabine Friedel die gute Zusammenarbeit von Jusos und der Partei hervor. Mit der Gründung des neuen Unterbezirkes erhoffe Sie sich ein noch stärkeres Zusammenarbeit auch mit der Stadtratsfraktion. „Kommunale Themen sind auch Juso-Themen“.

Auch der zweite Gastredner, Michael Moschke, Geschäftsführer Hochschulpolitik der TU Dresden, wünschte sich zusätzliches Engagement von den Dresdner Jusos. Die Juso-Hochschulgruppe leiste eine gute Arbeit. „Doch ich wünsche mir, dass sich mehr Jusos auch außerhalb, in den Gremien der TU, engagieren.“

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde der 20jährige Student Benjamin Kümmig gewählt. Den Vorstand komplettieren Anke Nickol, Franziska Wende, Andrea Kluge, Vincent Drews und Thilo Schöne. OB-Kandidat Dr. Peter Lames gratulierte dem neuen Vorstand. In gemeinsamer Arbeit sei in Dresden schon viel erreicht worden, die Impulse der Jusos seien wichtig und wertvoll für die Arbeit der SPD.

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