Archiv der Kategorie: Aktuelles von der Hochschulgruppe

Verschwörungstheoretiker an der TU Dresden – Uni-Verwaltung muss handeln!

Logo Jusos Am Dienstag, dem 01.11., findet ab 19:30 Uhr im Audimax der TU Dresden ein Vortrag unter dem Titel „ Illegale Kriege – Wie die NATO-Länder die UNO zerstören“ statt. Referent der Veranstaltung ist Dr. Daniele Ganser vom „Schweizer Institut für Friedensforschung und Energie“. [1]

Dr. Ganser fiel bereits in der Vergangenheit auf, als er zusammen mit dem Rechtsterroristen Karl-Heinz Hoffmann („Wehrsportgruppe Hoffmann“) versuchte, den rechten Terroranschlag auf das Oktoberfest 1980 als Verschwörung der NATO darzustellen, oder als er als Gast auf dem Kongress der „Anti-Zensur-Koalition“ auftrat, auf dem der Holocaust geleugnet wurde. Auch hat er schon zuvor versucht, aktuelle außenpolitische Entwicklungen und Kriege durch einseitige Schuldzuweisungen an die USA und die NATO zu erklären und Terroranschläge wie die auf „Charlie Hebdo“ als staatliche False-Flag-Operationen darzustellen. Ähnliches ist auch für die Veranstaltung in der TU zu erwarten. Daniele Ganser empfiehlt als Alternative zum Konsum deutscher Medien den russischen Staatssender Russia Today (RT). [2]

Stefan Engel, Vorsitzender der Jusos Dresden, erklärt dazu:

„Diese Veranstaltung würde die lange Liste an Peinlichkeiten, durch die Dresden gerade weltweite Bekanntheit erlangt, gut vervollständigen. Es ist mir unbegreiflich, wie einem solchen unwissenschaftlichen Mumpitz an der TU eine Bühne gegeben werden kann. Die Universitätsverwaltung sollte alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Herrn Ganser wieder auszuladen. Wenn die TU eine Exzellenzuniversität mit hohem wissenschaftlichen Anspruch sein will, darf sie kruden Verschwörungstheorien in ihren Räumlichkeiten keine Plattform bieten.“

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 350 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.

[1] http://www.weltbuch.com/tickets/dresden-gespr%C3%A4che/

[2] https://www.psiram.com/ge/index.php/Daniele_Ganser

[25.10.] Studieren kann heute doch jede*r – oder?

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Studieren erscheint heute dank BAföG, Semesterticket und Co. allgemein zugänglich und für Viele nahezu selbstverständlich. Die Studierendenzahlen steigen Jahr für Jahr und so sind heute bereits mehr als 2,5 Millionen an deutschen Hochschulen immatrikuliert.

Doch gibt es immer noch finanzielle oder soziale Grenzen, die Teile der Interessierten und Immatrikulierten nur schwer überwinden können? In welchen Bereichen des Studierendenlebens bestehen noch derartige Herausforderungen und wer ist betroffen?

Die Jusos Dresden und die Juso-Hochschulgruppe wollen am Dienstag, den 25. Oktober gemeinsam mit Sascha Schramm, dem Referenten für Soziales des StuRa der TU Dresden und Matthias Schüssler von der Hochschulgruppe Arbeiterkind.de über diese Fragen und möglichen Handlungsbedarf diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Genossenschaft (Prießnitzstr. 20).

Die Veranstaltung steht selbstverständlich allen Interessierten offen. Kommt vorbei!

Diskussion am 24. Oktober: Krise der Parteien oder Krise der Demokratie?

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Die Wahlergebnisse der großen Parteien sind vielerorts im Keller und die Zahl aktiver Parteimitglieder sinkt kontinuierlich. Klassische Wege politischer Beteiligung scheinen dem Frust und der Ablehnung auf der Straße zu weichen.

Ist unser Parteiensystem gezwungen, sich anzupassen, oder fehlt es insgesamt an Zustimmung zum Konzept einer repräsentativen Demokratie? Und was kann die Politik tun, um das Vertrauen in die Demokratie und die Bereitschaft zur Partizipation wieder zu erhöhen?

Um diese Fragen mit euch zu diskutieren, hat die Juso-Hochschulgruppe Dresden den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil und die sächsische Bundestagsabgeordnete Simone Raatz an die TU Dresden eingeladen. Die Veranstaltung findet am Montag, den 24. Oktober, ab 19 Uhr im Festsaal des Rektoratsgebäudes der TU Dresden (Mommsenstraße 11) statt.

[14.6.] Juso-Hochschulgruppe: Ukrainische Nacht. Lesung + Diskussion mit Kateryna Mishchenko

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Veranstaltung der Juso-Hochschulgruppe – 14. Juni ab 19 Uhr; TU-Hörsaalzentrum Raum 103/U

Kateryna Mishchenko wird uns auf eine Reise mit durch die Ukraine und auf den Maidan nehmen. Sie war dabei als sich die Ukraine nachhaltig änderte und sich gegen die „Janukowytsch-Regierung“ wehrte. Dafür wird sie aus verschiedenen Essays vorlesen, um uns einen Einblick in das Leben und die Einstellungen der Bevölkerung zu geben. Im Anschluss wird Raum für Fragen und Diskussion vorhanden sein.

Die Referentin:

Kateryna Mishchenko lebt als Autorin, Herausgeberin und Übersetzerin aus dem Deutschen in Kiew. Sie ist Mitbegründerin des ukrainischen Verlages „Medusa“. Sie arbeitete als Übersetzerin im menschenrechtlichen und sozialen Bereich. Ihre Essays wurden in ukrainischen und internationalen Zeitschriften publiziert. Sie veröffentlichte u.a. auf Deutsch die Essays „Der Schwarze Kreis“ in dem Sammelband „Euromaidan. Was in der Ukraine auf dem Spiel steht“ und „Stille Aktion“ im Band „Testfall Ukraine“, die 2014 im Suhrkamp Verlag erschienen.

[9. Juni] Coupez n° 2: Die Klasse

Coupez 2016Filmreihe der Juso-Hochschulgruppe: 9. Juni, ab 20:30 Uhr, Kino im Kasten (August-Bebel-Str. 20)

Die politische Filmreihe ‚Coupez‘ geht weiter mit dem autobiografischen Doku-Drama ‚Die Klasse‘.
Schulalltag im multiethnischen Problemviertel und dazwischen ein Lehrer, der sich den Umständen nicht beugt – klassischer Zündstoff in einer mitreißenden Story.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=UTqfiFUazAA

Kurzbeschreibung: https://www.kino-im-kasten.de/film.html?id=224

Filmbeginn ist um 20:30 Uhr.
Der Eintritt ist frei!
Der Film wird im Original mit Untertitel gezeigt.

Juso-Hochschulgruppe: Neustadtrundgang mit Dresden Postkolonial

Freitag, 29. April, 17 Uhr – Start am Jorge-Gomondai-Platz

Zusammen mit Dresden Postkolonial wagen wir uns auf die kolonialen Spuren der Dresdner Neustadt und werfen einen Blick auf das postkoloniale Erbe in unserem Umfeld.

„Der Stadtrundgang erzählt die Geschichte von Orten, Gebäuden und Menschen und lädt dazu ein, aktuelle und alte Bilder von der „Fremde“ zu hinterfragen und dabei auch auf gesellschaftliche Phänomene wie Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit zu blicken.“ (http://dresden-postkolonial.de/stadtrundgang/)

Wir freuen uns sehr darauf, mit euch über die Bezugspunkte der Dresdner Neustadt zur deutschen Kolonialzeit zu diskutieren. Der Rundgang ist kostenlos, eine kleine Spende zur Unterstützung der Arbeit von Dresden Postkolonial könnt ihr aber gern bereithalten.