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Juso-Bundesvorsitzender Sascha Vogt zu Gast in Dresden

Im Rahmen des Bundestagswahlkampfs dürfen die Jusos Dresden am Montag (9. September) von 11 bis 17 Uhr den Juso-Bundesvorsitzenden Sascha Vogt in der Landeshauptstadt begrüßen. Die JungsozialistInnen wollen mit dem 33-jährigen vor allem drängende Themen wie Wohnungsmangel, Ausbildungsbedingungen und den Kampf gegen Nazis in den Vordergrund rücken. Den Startpunkt wird von 10 bis 12 Uhr eine Aktion zum Thema bezahlbarer Wohnraum auf dem Wiener Platz vor dem Hauptbahnhof bilden. Anschließend informiert der SPD-Jugendverband ab 12:20 Uhr vor dem Berufsschulzentrum für Dienstleistung und Gestaltung (Chemnitzer Straße 83) über gerechte Arbeitsbedingungen, den von der SPD geplanten Mindestlohn und die Ausbildungsplatzgarantie.

Nach einer Mittagspause in der „Bierstube“ (Bergstraße 51) wollen die Jusos ab 14:30 Uhr ihre Aktion gegen die in Dresden omnipräsenten NPD-Plakate weiter fortsetzen. Ausgestattet mit Plakaten von Storch Heinar („Nazis einen Vogel zeigen“) und des Roten Vogels („Nazis wegpiepen“) sollen die Machwerke der Neonazis nicht unkommentiert bleiben. Den Abschluss bildet im Anschluss daran ab 15:45 Uhr der Tür-zu-Tür-Wahlkampf im Studentenwohnheim auf der Fritz-Löffler-Str. 12.

Stefan Engel, Vorsitzender der Dresdner Jusos erklärt dazu: „Gerade viele junge Menschen in Dresden merken, dass Themen wie Wohnungsmangel oder Arbeitsbedingungen auch für ihre Lebenssituation brennend sind. In Dresden steigen die Mieten seit vielen Jahren weit überdurchschnittlich. Gerade für junge Familien wird es immer schwieriger eine passende Wohnung zu finden. Parallel dazu verdienen die Menschen in Sachsen immer noch deutlich weniger als im Westen und besonders im Ausbildungsbereich treten vielfach gravierende Mängel zutage. Die Jusos und die SPD bieten gerade für diese Themen die richtigen Antworten.“

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 400 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.

Wohnungen nur noch für Reiche? – Mietervereinschef Peter Bartels zu Gast bei den Jusos

Lange Zeit galt Dresden als eines der unumstrittenen Mieterparadiese, in dem sich selbst für Leute mit kleinem Geldbeutel eine breite Auswahl an Wohnungen bot. Diese Zeiten sind längst vorbei: Familien mit Kindern suchen händeringend nach passenden Wohnungen, auch bei Studierenden steigen die Mieten deutlich und die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen wachsen immer mehr.

Die Dresdner Jungsozialisten wollen sich diesem Problem widmen und laden am Donnerstag, den 25. April zu einer Diskussionrunde ein. Ab 19 Uhr darf der SPD-Jugendverband den Vorsitzenden des Dresdner Mietervereins, Peter Bartels im Herbert-Wehner-Bildungswerk (Kamenzer Straße 12, 01099 Dresden) willkommen heißen. Bartels, der zugleich auch als Parteiloser für die SPD-Fraktion im Stadtrat sitzt, wird dabei unter anderen die Entwicklung des Dresdner Wohnungsmarktes und die Rolle der Politik genauer beleuchten. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Besorgt über die aktuelle Wohnungssituation zeigt sich der Dresdner Juso-Vorsitzende Stefan Engel: „Lange Zeit wurde dieses Problem in Dresden einfach ignoriert. Dabei wächst unsere Stadt seit vielen Jahren um jährlich mehrere tausend Personen. Doch statt eine aktive Wohnungsmarktpolitik zu betreiben, wurden in Dresden noch jahrelang Wohnungen abgerissen und 2006 sogar die städtische Wohnungsbaugesellschaft WOBA verkauft. Dass jetzt die Mieten deutlich steigen, kann da leider kaum verwundern. Aber gerade die Kombination aus hoher Lebensqualität und mäßigen Lebenshaltungskosten war es, die Dresden in den vergangenen Jahren so anziehend gemacht hat. Wenn sich junge Menschen und Familien Wohnungen nicht mehr leisten können, ist dieser Erfolg gefährdet.“

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 400 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.

„Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ – Jusos Dresden diskutieren mit der Enquete-Kommissions-Vorsitzenden Daniela Kolbe

Die Jusos Dresden laden am Mittwoch, den 9. Januar ab 19 Uhr alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Leipziger SPD-Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe ein (Veranstaltungsort: „Die Genossenschaft“, Prießnitzstraße 20). Die 32-jährige Parlamentarierin ist seit Januar 2011 zugleich auch Vorsitzende der vom Bundestag eingesetzten Enquete-Kommission für „Wohlstand, Wachstum, Lebensqualität“. In dieser Arbeitsgruppe diskutieren Abgeordnete der Bundestagsfraktionen über neue Wege zu einem nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft. Daniela Kolbe, die auch stellvertretende Vorsitzende der Leipziger SPD ist, wird von ihrer Arbeit im Bundestag, aber vor allem von den inhaltlichen Diskussionen in diesem Themenfeld berichten.

Hierzu Stefan Engel, Vorsitzender der Jusos Dresden: „Gerade im Hinblick auf die aktuelle Wirtschafts-und Finanzkrise gerät die Diskussion über nachhaltiges Wachstum leider wieder vermehrt in den Hintergrund. Dabei ist die Frage ob eine reine Orientierung an einem wachsenden Bruttosozialprodukt (BIP) noch zeitgemäß ist, aktueller denn je. Verheerende soziale und ökologische Zustände und die teilweise negativere Beurteilung der eigenene Lebensqualität in den Industriestaaten sollten Anlass genug sein. Deswegen freue ich mich, dass wir mit Daniela Kolbe eine Expertin in diesem Themenfeld bei uns begrüßen dürfen. Daneben wird natürlich auch ausreichend Raum für Fragen zu ihrer sonstigen Arbeit im Deutschen Bundestag sein.“

Veranstaltungsort ist das Bürgerbüro der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Friedel („Die Genossenschaft“, Prießnitzstraße 20, 01099 Dresden). Los geht es 19 Uhr.

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 400 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.