Dresden, wir müssen reden! Gemeinsam für eine linke Politik – Jetzt erst recht.

Mit Blick auf das Dresdner Wahlergebnis der Bundestagswahl erklärt Sophie Koch, Vorsitzende der Jusos Dresden:

„Dresden erlebte bei der diesjährigen Bundestagswahl einen massiven Rechtsruck. Die AfD wurde stärkste Kraft im Wahlkreis Dresden II – Bautzen II und mit Jens Maier zieht ein Vertreter der Partei in den Bundestag, der Muslime als „Gesindel“ bezeichnet, mit der rechtsextremen Identitären Bewegung zusammenarbeiten will und vor der „Herstellung von Mischvölkern“ warnt.

Das Dresdner Ergebnis ist schmerzhaft und sollte ein Weckruf für alle Demokrat*innen und die Zivilgesellschaft sein. Wir müssen uns gesellschaftsübergreifend klar abgrenzen von den Feinden unserer Demokratie und unserer solidarischen Werte. Ich hoffe, dass möglichst Viele nun aus ihrem politischen Tiefschlaf aufwachen und eine klare Haltung gegen die diskriminierenden und rückschrittlichen Ansichten der AfD zeigen.

Außerdem möchte ich all denjenigen ein Gesprächsangebot machen, vom Elbhang über die Neustadt bis nach Gorbitz, die nicht dem Rassismus der AfD folgen, sondern das Vertrauen in demokratische Parteien und vor allem in die SPD verloren haben. Wir müssen gemeinsam an solidarischen Lösungen arbeiten. Die AfD darf keine Alternatie sein.

Wir als Jusos werden uns weiterhin stark machen für eine progressive Politik, für politische Bildungsarbeit und eine klare Kante gegen Rechts.“

Ein Gedanke zu „Dresden, wir müssen reden! Gemeinsam für eine linke Politik – Jetzt erst recht.

  1. brigitte

    hallo,

    1992 bekam facharbeiter einen bruchteil vom westarbeitergehalt,
    jetzt, 25 jahre später , bekommt facharbeiter mindestlohn, seine kinder auch,

    als ich 1992 nach dresden kam war ich noch juso und hatte auch parteibuch,
    politikgestaltung erwies sich hier als sehr schwierig und zeitaufwendig
    und da ich damals wegen arbeit und blühender landschaften kam, und keine zeit mehr hatte,
    war auch mit aktiver politik ende
    heute, nach 25 jahren und elend im osten, und alle sagen ups wegen afd, aber nicht wegen mindestlohn seit generationen , und mein herz jung ist, schreibe ich euch,
    ihr seid mir näher als die „alten“
    ich bin auch aachen, und war da damals aktives mitglied, und damals wirklich spd linke politik zu machen war eine freude, auch wenn wir bei altgenossen nicht immer beliebt waren…
    wie auch immer, ich glaube mehr an die jusos als an „bezahlte“ genossen
    brigitte

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