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Interessiertentreffen der Juso-SchülerInnen am 3. November

Refugees welcomeGlücklicherweise sind in den vergangenen Wochen und Monaten einige interessierte Schülerinnen und Schüler in die Dresdner SPD und bei den Jusos eingetreten, um sich gemeinsam für eine gerechtere und linke Politik einzusetzen. Daher reifte in den vergangenen Woche die Idee, ob wir diese Menschen nicht stärker miteinander vernetzen und gegebenenfalls eine neue Struktur schaffen wollen.

Daher laden wir am Donnerstag, den 3. November, ab 18 Uhr zu einem Interessiertentreffen der Juso-SchülerInnen Dresden in die Genossenschaft (Prießnitzstr. 20) ein.

Eingeladen sind alle interessierten Schülerinnen und Schüler, die Lust und Zeit haben, sich gemeinsam politisch zu engagieren. Eine Mitgliedschaft bei den Jusos oder SPD ist keine Voraussetzung. Dementsprechend freuen wir uns auch sehr über neue Gesichter. Übrigens völlig egal, ob ihr eine Berufsschule, Oberschule oder ein Gymnasium besucht. 🙂

Es soll natürlich darum gehen, welche Themen euch interessieren und was euch an euren Schulen oder im Bildungssystem insgesamt stört. Der mögliche Aufbau einer neuen SchülerInnenstruktur, damit verbundene Aktionen und die Gewinnung weiterer MitstreiterInnen können natürlich auch Thema sein.

Würde uns freuen, wenn ihr vorbeischaut!

[24.3.] Veranstaltung zum lebenslangen Lernen in Europa und der Kommune

Bei unserem Mitgliedertreffen am kommenden Dienstag (24.3.) wollen wir uns diesmal mit dem Thema „Lebenslanges Lernen in Europa und der Kommune“ beschäftigen. Gerade für Dresden hat dieses Thema eine wachsende Bedeutung – denn Bildung muss nicht zwangsläufig mit Mitte 20 enden. Nicht zuletzt bietet auch die internationale Vernetzung von Bildung trotz einiger Fortschritte in den letzten Jahren noch große Potenziale. Start der Veranstaltung ist um 19 Uhr in der Genossenschaft (Prießnitzstr. 20).

Paul Fietz, der selbst Bidungswissenschaften studiert wird uns zum Thema einen Input geben und danach wollen wir vor allem diskutieren. Zugleich wollen wir das Treffen auch nutzen, um auszuloten, ob es bei den Jusos noch weitere InteressentInnen für eine Wiederbelebung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD Dresden gibt.

Interessierte und Neumitglieder sind natürlich besonders gerne gesehen!

Schulverlagerungspläne verhöhnen Dresdner Schülerschaft – Jusos Dresden kritisieren Kehrtwende der Stadtverwaltung

Der Jugendverband der Dresdner SPD kritisiert die neuerlichen Pläne der Dresdner Stadtverwaltung zur Kosteneinsparung vermehrt Schülerinnen und Schüler auf Bildungseinrichtungen im Dresdner Umland zu verweisen. Laut den neuerlichen Planungen der Stadt sollen Teile der Berufsschulen in von Schließung bedrohte oder leer stehende Gebäude in den Nachbargemeinden verlagert werden. Gegen diese Pläne hatten sich bereits im Laufe des Jahres massive Proteste geregt, bis der Stadtrat schließlich im Sommer diese Idee ablehnte.

„Dass solche Vorschläge wieder aufkommen, offenbart eine tiefgehende bildungspolitische und demokratische Ahnungslosigkeit innerhalb von Teilen der Stadtverwaltung.“ so der Dresdner Juso- Vorsitzende Stefan Engel. „Anfang diesen Jahres hatte sich die Dresdner Schülerschaft in Form des Stadtschülerrats und des Aktionsbündnisses „Macht?Schule.Bildung!“ in vielen kreativen Aktionen gegen solche Planungen gewandt. Hier wurde Demokratie durch junge Menschen gelebt und führte schließlich auch zum Erfolg: Zumindest dieser Teil der Planungen im Schulnetzplan wurde abgeändert. Eine Kehrtwende an dieser Stelle führt zu nichts außer viel Kopfschütteln und Frustration bei bildungspolitisch aktiven Jugendlichen“ so der Juso- Chef. Doch nicht nur dieser Punkt ist für Engel problematisch: „Die Verlagerung von Schulen ins Umland offenbahrt auch eine falsche Prioritätensetzung: Anstatt Bildung als kostbares Gut anzuerkennen, werden Schülerinnen und Schülern noch längere Anfahrtswege zugemutet. Von den entstehenden Fahrtkosten ganz zu schweigen. Durch solche Planungen werden Bildungslaufbahnen zum reinen Lotteriespiel.“

Die Jusos Dresden wenden sich aber auch gegen neuerliche Planungen die 88. Mittelschule die zugunsten einer erweiterten 88. Grundschule aufzugeben: „An dieser Stelle werden derzeit Schüler gegen Schüler ausgespielt. Nach der Schließung der Graupaer Mittelschule im Jahr 2005 wurden gezielt Schüler an die Mittelschule in Hosterwitz gelockt. Nun sollen diese für eine verfehlte Dresdner Schulnetzplanung bluten. Hier dominiert eine Verschiebebahnhof-Mentalität der Stadtverwaltung, die erfolgreiche Bildungskonzepte oder wohnortnahen Unterricht geflissentlich ignoriert.“ so der Vorsitzende des SPD- Jugendverbandes abschließend.

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 400 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.