Archiv für den Monat: Juli 2014

Neuregelung zur Straßenkunst unpraktikabel und realitätsfern!

Anlässlich der am Freitag stattfindenden Demonstration gegen die Neuregelung der Straßenkunst kritisieren auch die Dresdner Jungsozialisten die geplanten Maßnahmen. Aus Sicht des SPD-Jugendverbands produziert die neue Vorgehensweise erheblichen bürokratischen Aufwand und schränkt die Straßenkünstler unverhältnismäßig in ihrer Arbeit ein.

Aber auch das Handeln der Stadtverwaltung wird kritisiert: So hat die Oberbürgermeisterin mit ihrer Neuregelung den Stadtrat übergangen, obwohl sich dieser mehrfach negativ zu den Vorschlägen der Verwaltung positioniert hat.

„Man muss sich schon fragen, ob die Stadtverwaltung der Straßenkunst komplett den Garaus machen will.“ so der Dresdner Juso-Vorsitzende Stefan Engel.

„Eine tägliche Beantragung und die Beschränkung auf maximal zwei Auftritte wöchentlich sind vollkommen realitätsfern und abstrus. Auch die Konzentration auf wenige Innenstadt-Standorte und die für jeden Auftritt zu entrichtende Verwaltungsgebühr von fünf Euro werden die Vielfalt der Dresdner Straßenkunst massiv einschränken. Dass in der Weihnachtszeit Straßenkunst komplett untersagt werden soll, passt da leider gut ins Bild.“

„Natürlich muss eine Stadtverwaltung auf Beschwerden reagieren. Der bisher eingeschlagene Weg führt aber in eine Sackgasse. Zu einer selbsternannten Kunst- und Kulturstadt gehören nicht nur Oper und Schauspielhaus, sondern auch für jedermann erlebbare Kultur auf der Straße.“ so der Juso-Chef.

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 400 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.

Drei Jahre danach – Die Erinnerung bleibt wach

Banner UtoyaHeute vor mittlerweile drei Jahren wurden in Norwegen 76 Menschen – darunter zahlreiche GenossInnen unserer Partnerorganisation AUF – kaltblütig umgebracht. Diese Tat hat uns damals fassungslos gemacht und lässt uns bis heute nicht los. Am heutigen Tag sind unseren Gedanken bei den Opfern, bei ihren Familien und all jenen, die diese grausamen Geschehnisse mitverfolgen mussten.

Jusos laden zur Diskussion über Crowdfunding und Start-Up-Kultur ein

Die Dresdner Jungsozialisten laden am Dienstag, den 22. Juli, ab 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung über die Themen Crowdfunding und Start-Up-Kultur ein. Zu Gast sein wird Tino Kreßner, Mitbegründer von Startnext (http://www.startnext.de), dergrößten Crowdfunding-Community für kreative Projekte im deutschsprachigen Raum. Veranstaltungsort ist das Bürgerbüro der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Friedel in der Dresdner Neustadt („Die Genossenschaft“, Prießnitzstr. 20).

Es soll dabei um die Vor- und Nachteile von Crowdfunding gehen und um die Frage, ob diese verhältnismäßig neue Finanzierungsform mittelfristig zu einer Bedrohung für herkömmliche Banken werden kann. Auch das Phänomen der Sharing Economy, also dem systematischen Teilen und Ausleihen von Gegenständen, Wissen und Software, soll dabei näher beleuchtet werden.

Zum Hintergrund:

Crowdfunding bezeichnet grundsätzlich eine alternative Finanzierungsform für kreative Projekte, bei der mit Hilfe meist zahlreicher Partner direkt Mittel für ein Projekt zusammengetragen werden. Zentral ist die direkte Kommunikation zwischen Investor und Kapitalnehmer – ohne dazwischengeschalteten Vermittler in Form einer Bank. So wird die Realisierung von Projekten möglich, die unter herkömmlichen Bedingungen keine Chance auf Umsetzung hätten.

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 400 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.

Juli-Ausgabe des Lupenreinen Demokraten

Die neue Ausgabe des Jusos-Sachsen-Newsletters ist online! Diesmal u.a. mit folgenden Themen:

+++Landesverband+++Bis es Realität wird…+++”Schaut mich doch an, ich brauche Bildung!” – Demo “Kürzer geht’s nicht” in Leipzig+++Unterbezirke und JHGen+++UB Dresden+++Nordsächsische Jusos mischen in Parlamenten kräftig mit+++Nächste Mitgliederzeitung und Team+++

LupDem_125_Juli_2014