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24. Mai: Diskussion zur Zukunft des DVB-Nachtverkehrs

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Dienstag, 24. Mai, 19 Uhr – Die Genossenschaft (Prießnitzstr. 20)

Wer kennt es nicht? Samstagnacht, es ist halb drei, man hat einmal nicht auf die Uhr geschaut und schon ist die anvisierte Bahn weg und man darf 70 Minuten auf die nächstfolgende warten. Sehr ärgerlich, besonders wenn der Abend schon etwas länger war.

Die Jusos Dresden wollen diese Problematik aufgreifen und laden zu einer Diskussion über die Zukunft des DVB-Nachtverkehrs ein. Zu Gast haben wir Andreas Hoppe, Leiter der DVB-Verkehrsplanung, und Hendrik Stalmann-Fischer, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion.

Im Kern soll es bei der Debatte um Möglichkeiten gehen, wie der Nachtverkehr insbesondere in den Wochenendnächten verdichtet werden kann. Bisher bieten die Verkehrsbetriebe bis etwa 1:45 Uhr einen Halbstundentakt an, der dann allerdings ausgedünnt wird und Wartezeiten bis zu 70 Minuten zur Folge hat.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Sollte Nahverkehr umsonst sein? – „Zukunft Mobilität“-Blogger Martin Randelhoff zu Gast bei den Jusos Dresden

Der SPD- Jugendverband lädt am Donnerstag, den 20. Juni ab 19 Uhr zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „kostenloser Nahverkehr“ ein. Die Dresdner JungsozialistInnen konnten hierfür Martin Randelhoff, Betreiber des u.a. mit dem Grimme-Online-Award prämierten Blogs „Zukunft Mobilität“ (www.zukunft- mobilitaet.net) als Referenten gewinnen. Veranstaltungsort ist das in der Äußeren Neustadt gelegene Herbert- Wehner- Bildungswerk (Kamenzer Str. 12, 01099 Dresden).

Seit einigen Jahren wird die Frage nach dem „fahrscheinlosen ÖPNV“, wie ein kostenloser Nahverkehr korrekt bezeichnet wird, wieder breiter diskutiert. Vor etwa einem halben Jahr entschied sich die estnische Stadt Tallinn, von ihren Einwohnern für eine Fahrt mit Bus und Bahn keinen Fahrschein mehr zu verlangen. In der belgischen „best-practice“- Beispielstadt Hasselt hingegen müssen die Bürgerinnen und Bürger nach 16 Jahren nun wieder eine Fahrkarte für den Nahverkehr lösen.

„Wir wollen vor allem erörtern, was Städte dazu bewegt kein Geld für die Nutzung des Nahverkehrs zu verlangen. Gerade die Frage, ob eine solche Entscheidung langfristig positive Effekte hat, ist keineswegs unumstritten. Mit Martin Randelhoff haben wir dafür einen überaus kompetenten und anerkannten Gesprächspartner zu Gast.“ so der Dresdner Juso-Vorsitzende Stefan Engel.

Nahverkehr nur noch für Besserverdienende? – Jusos kritisieren geplante Fahrpreiserhöhungen im VVO

Die Jusos Dresden sprechen sich gegen die geplanten Fahrpreiserhöhungen im Verkehrsverbund Oberelbe aus. Besonders schlimm soll es Schüler und Azubis treffen. Ermäßigte Monatskarten sollen ab November 2012 im Schnitt fast 10% teurer werden.

Dazu Stefan Engel, Vorsitzender der Jusos Dresden: „Diese Pläne sind ein Schlag ins Gesicht für alle jene, die sich in Dresden und Umgebung seit Jahren für einen besseren ÖPNV einsetzen. Mit diesen Plänen werden alle Bemühungen für eine vermehrte Nutzung von Bahn und Bus konterkariert. Die politischen Verantwortlichen sitzen allerdings nicht beim VVO, sondern in der sächsischen Landesregierung. Seit dem Regierungsantritt 2009 wird beim Nahverkehr an allen Ecken und Enden gespart. So werden nicht nur weniger Zuschüsse für die Schülerbeförderung gewährt, sondern auch Investitionsmittel für neue Strecken bzw. Fahrzeuge und Mittel zur Bestellung von Verkehrsleistungen nicht mehr voll an die zuständigen Zweckverbände weitergegeben.“

Eine Mitschuld gibt der Vorsitzende der Dresdner SPD-Jugend allerdings auch den Landkreisen: „Seit Jahren lassen die Landkreise eine Preiserhöhung nach der anderen zu, ohne überhaupt politischen Druck auf ihre Parteifreunde in der Staatskanzlei auszuüben. Ausbaden müssen dies jetzt tausende von jungen Menschen.“

„Wir fordern die sächsische Landesregierung auf, die geplanten Kürzungen in der Schülerbeförderung zurückzunehmen. Gerade bei steigenden Schülerzahlen in Dresden ergeben sich für viele Menschen teilweise deutlich längere Wege, da wohnortnahe Schulen bereits überlastet sind. Die Ermäßigung dann von 25% auf 20% zu kürzen kommt einer Bankrotterklärung gleich.“, so Engel abschließend.