Archiv für den Monat: September 2013

Nazis die Tour versauen – morgen ab 16 Uhr am Postplatz!

Nazis einen Vogel zeigenWie wir gestern Abend erfahren haben, wird die NPD auf ihrer Deutschlandfahrt am Donnerstag auch in Dresden Station machen. Ab 16 Uhr wollen sich die Nasen auf dem Postplatz breitmachen und ihren „Aktionstag gegen Asylmißbrauch und Euro-Wahn“ beenden.

Kommt bitte alle zum Postplatz und setzt dem etwas entgegen! Nur mit vielen Menschen kann dieses Treiben angemessen begleitet werden.

Der Postplatz wird heute Nacht auch noch mit Storch Heinar-Plakaten verschönert. Trillerpfeifen und weiteres Material werden von uns ebenfalls mitgebracht.

Juso-Bundesvorsitzender Sascha Vogt zu Gast in Dresden

Im Rahmen des Bundestagswahlkampfs dürfen die Jusos Dresden am Montag (9. September) von 11 bis 17 Uhr den Juso-Bundesvorsitzenden Sascha Vogt in der Landeshauptstadt begrüßen. Die JungsozialistInnen wollen mit dem 33-jährigen vor allem drängende Themen wie Wohnungsmangel, Ausbildungsbedingungen und den Kampf gegen Nazis in den Vordergrund rücken. Den Startpunkt wird von 10 bis 12 Uhr eine Aktion zum Thema bezahlbarer Wohnraum auf dem Wiener Platz vor dem Hauptbahnhof bilden. Anschließend informiert der SPD-Jugendverband ab 12:20 Uhr vor dem Berufsschulzentrum für Dienstleistung und Gestaltung (Chemnitzer Straße 83) über gerechte Arbeitsbedingungen, den von der SPD geplanten Mindestlohn und die Ausbildungsplatzgarantie.

Nach einer Mittagspause in der „Bierstube“ (Bergstraße 51) wollen die Jusos ab 14:30 Uhr ihre Aktion gegen die in Dresden omnipräsenten NPD-Plakate weiter fortsetzen. Ausgestattet mit Plakaten von Storch Heinar („Nazis einen Vogel zeigen“) und des Roten Vogels („Nazis wegpiepen“) sollen die Machwerke der Neonazis nicht unkommentiert bleiben. Den Abschluss bildet im Anschluss daran ab 15:45 Uhr der Tür-zu-Tür-Wahlkampf im Studentenwohnheim auf der Fritz-Löffler-Str. 12.

Stefan Engel, Vorsitzender der Dresdner Jusos erklärt dazu: „Gerade viele junge Menschen in Dresden merken, dass Themen wie Wohnungsmangel oder Arbeitsbedingungen auch für ihre Lebenssituation brennend sind. In Dresden steigen die Mieten seit vielen Jahren weit überdurchschnittlich. Gerade für junge Familien wird es immer schwieriger eine passende Wohnung zu finden. Parallel dazu verdienen die Menschen in Sachsen immer noch deutlich weniger als im Westen und besonders im Ausbildungsbereich treten vielfach gravierende Mängel zutage. Die Jusos und die SPD bieten gerade für diese Themen die richtigen Antworten.“

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 400 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.

September-Ausgabe des Lupenreinen Demokraten

Die neue Ausgabe des Jusos-Sachsen-Newsletters ist online! Diesmal u.a. mit folgenden Themen:

+++Sozi spricht: Die letzten drei Wochen!+++Your BundestagskandidatIn for you+++Bundesverband: Der BUS entscheidet! „Zeit für Gerechtigkeit“ on Tour+++Landesverband: LDK in Chemnitz: Making Of+++Landesarbeitskreise+++Unterbezirke+++Das bunte Juso-Quiz+++

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Hetzplakate nicht unkommentiert lassen – SPD und Jusos hängen wütenden Roten Vogel unter NPD-Plakate

Nazis wegpiepen „Geld für Oma statt für Sinti und Roma“ – mit diesem und anderen Hetzplakaten macht die NPD derzeit Wahlkampf an Dresdens Laternenmasten. Die Dresdner Sozialdemokrat/innen und Jusos wollten diese Parolen nicht unwidersprochen hängen lassen und haben deshalb in der vergangenen Nacht an vielen Stellen ein kommentierendes Plakat direkt darunter gehängt. Weitere Hängungen werden in der Nacht zum Montag folgen.

„Mit ihren Plakaten gibt die NPD sehr unverhohlen ihrer menschenfeindlichen Gesinnung Ausdruck“, so Ines Vogel, SPD-Bundestagskandidatin im Dresdner Süden: „Das empört uns und viele Dresdner Bürgerinnen und Bürger, die uns darauf angesprochen haben und fragten, was man tun kann. Die NPD hetzt geschützt durch das Parteienprivileg und die Meinungsfreiheit, die sie selbst abschaffen wollen. Wir möchten diese Propaganda wenigstens nicht unkommentiert lassen und haben deshalb an dieselben Masten plakatiert.“

Als Motiv haben die Dresdner Sozis eine Anlehnung an das beliebte Computerspiel „Angry Birds“ gewählt. Der Rote Vogel, das Maskottchen von Vogels Internet- und Kreideguerilla-Wahlkampf ist darauf mit dem Slogan „Nazis wegpiepen!“ zu sehen. Einerseits eine bewusste Benennung der neonazistischen NPD, andererseits eine Anlehnung an das Motto des Roten Vogels:

„Sagt keinen PIEP“ wird’s mit ihm nicht geben. Der Rote Vogel setzt sich ein: für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Er steckt seinen Schnabel in die Dinge, die alle angehen: Faire Arbeit. Gutes Aufwachsen. Sicherheit im Alter. Sozialpolitik ist ihm besonders wichtig.

Als Dresdner Wahlkampftier ist der Rote Vogel er ein leidenschaftlicher Kämpfer und wird Ihnen und Euch bei vielen Gelegenheiten im Dresdner Bundestagswahlkampf begegnen.“

Das Projekt „Der Rote Vogel“ ist als ein besonders innovativer Wahlkampfansatz von der Bundes-SPD ausgezeichnet und aus deren Innovationsfonds gefördert worden. Sein Schwerpunkt liegt in der Verbreitung des Vogel-Signets in roter Sprühkreide im Dresdner Stadtbild und deren inhaltlicher Begleitung im Web 2.0. Allein die letzten beiden Posts auf der entsprechenden Facebookseite wurden von mehr als 20.000 Dresdnerinnen und Dresdner angeklickt.