Archiv für den Monat: Mai 2008

Jusos Dresden machen Peter Lames zum Oberbürgermeister!

Lange sind sie schon aktiv, all die jungen Menschen, die die Kandidatur von Peter Lames unterstützen und ihm mit voller Tatkraft zur Seite stehen.

Nun gibt es auch offiziell wieder ein „Junges Team“ zur aktiven und massiven Wahlkampfunterstützung. Mit dem „Conference Bike“ waren einige der jungen UnterstützerInnen zusammen mit Oberbürgermeisterkandidat Peter Lames während dem Wiener Platz Fest auf der Prager Straße und am besagten Platz unterwegs.

Infostand schwimmt im Regen auf hoher Welle!

Der AK Schule und Bildung der Jusos Dresden&Lausitz machte am dieswöchigen Freitag die Probe aufs Exempel:

SchülerInnen wollen ein besseres Lernklima, SchülerInnen wollen die nötigen Voraussetzungen um ordentlich lernen zu können, SchülerInnen wollen endlich Veränderungen, SchülerInnen wollen den Schulcheck!

Dies hatte sich bereits in der monatelangen Arbeit zuvor gezeigt. Etliche Fragebögen zur Erfassung der relevanten Probleme an Dresdner Schulen waren erst formuliert, daraufhin verschickt und schließlich ausgewertet wurden.
Doch welche Resonanz erzielt das Thema „Mängel an Dresdner Schulen“ bei den Dresdner Passantinnen und Passanten? Wie wichtig ist Bildungspolitik dem/der einzelnen Dresdner/in?
Wir durften erfahren: Sehr Wichtig!

Etliche Interessierte blieben trotz des anfangs schlechten Wetters stehen und füllten unsere Bodenzeitung letztlich mit über 70 Strichen, um ihre Meinung zu repräsentieren.
Diese Meinungen konnten sie auch im Gespräch mit den zahlreich vertretenen Jusos im Infostandteam, mit Martin Bertram,bildungspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion, und später sogar mit Peter Lames, Dresdner Oberbürgermeisterkandidat der SPD, austauschen.

Als Ergebnis des Infostandes für den AK konnten wir ein reges Interesse der Dresdnerinnen und Dresdner an Bildungspolitik und den Erfolg verbuchen, dass die als Konsequenz aus dem Schulcheck gezogenen Forderungen auch aus Sicht von Eltern und Lehrern Bestand haben.
Ein ermutigendes Erlebnis mehr, sich für die Umsetzung dieser Ansprüche vor dem Stadtrat stark zu machen!

Schulische Bildung kostenlos- Dresdner Jusos fordern den Stopp der Kürzung des Schulbücheretats!

Die Dresdner Jusos widmen sich an ihrem wöchentlichen Infostand, am Freitag, dem 16. Mai von 16 bis 18 Uhr am Herbert-Wehner-Platz (vor der Altmarktgalerie, Ausgang Seestraße) diesmal der Bildungspolitik in Dresden.

Der AK Schule&Bildung präsentiert außerdem die Arbeit des Arbeitskreises der vergangenen Monate in Form eines „Schulchecks“.

Klar ist, dass dieses Papier äußerst kurz gehalten ist. Es ist ein Handout, es gibt auch eine kürzere Flyer-Form. Dieses Papier, aber hauptsächlich die Auswertung der Fragebögen, bildet die Grundlage für die weitere Arbeit, die nötig ist um eventuell eine Stadtratsvorlage daraus werden zu lassen.

Ihr findet ihn hier zum Download!

An vielen Dresdner Schulen ist es üblich, dass Schülerinnen und Schüler ihre Pflichtlektüre und Arbeitshefte aus der eigenen Tasche bezahlen müssen.
Dabei fallen im Jahr in der Regel Kosten von mindestens 50€ an. Viele Eltern können diese nur schwer aufbringen.
„Hier geht es um eine Grundsatzfrage: Darf schulische Bildung die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schüler Geld kosten?“, so Richard Kaniewski, Vorsitzender der Jusos Dresden, „Wir Dresdner Jusos sagen Nein! Schulische Bildung muss kostenfrei werden, sie fördert die Integration in die Gesellschaft und schafft Aufstiegschancen auch für sozial Schwache. Sie darf daher nicht nur Privilegierten vorbehalten bleiben.“

Der SPD-Nachwuchs fordern daher den Stadtrat auf, den Etat für Schulbücher an Dresdner Schulen nicht weiter zu senken. Er muss wieder erhöht werden damit Chancengleichheit für alle gilt- bessere Bildungspolitik ist möglich.

Die Jusos finden es unfassbar, dass seit 2005 der Etat für Schulbücher für Dresdner Mittelschulen um 43% und für Dresdner Gymnasien um 14% gesenkt wurde. Die Mittel, die durch die Schließung von Schulen frei wurden, hätten für mehr Schulbücher an den noch existierenden Schulen verwendet werden können.
Stattdessen wurde der Etat ohne Anbetracht der langfristigen Folgen gekürzt.

2. Pokernacht der Jusos Dresden

Am Freitag, den 09.05.08, findet ab 20:00 in der Genossenschaft die 2. Pokernacht der Jusos Dresden statt.

Neben vielen jungen Leuten aus den verschiedenen Jugendverbänden der Parteien sind natürlich auch all jene eingeladen, die mit Parteien nichts zu tun haben!

Für Bier und einige alkoholfreie Getränke ist gesorgt, gegrillt wird auch!

Wenn ihr mitpokern möchtet meldet euch einfach bei Ben mit einer Mail anBKuemmig(at)hotmail.de oder unter 016093775173!

Orosz kneift – Phantomkandidatin liebt Fototermine, aber keine offenen Diskussionen

„Kein Kandidat kann alle Termine wahrnehmen“, so Richard Kaniewski mit Blick auf das neuerliche Fehlen von Helma Orosz bei einer der vielen Kandidatenrunden; „aber der Fall ist typisch und nur eins von vielen Beispielen der Gesprächsverweigerung von Frau Orosz. Es drängt sich der Eindruck auf, dass kontroverse Themen von der Kandidatin konsequent vermieden werden.

Warum fürchtet Helma Orosz die offene Diskussion mit den Bürgern? Hat sie Angst, das mit Schönwetterterminen aufpolierte Image zu verlieren? Mit diesem Verhalten disqualifiziert sie sich selbst! Dresden braucht einen OB, der wieder mit allen Bürgern redet, und nicht nur dann, wenn Kameras dabei sind und kein Widerspruch droht.“ Einzelne Nicht- Teilnahmen der Kandidaten sind bereits bekannt geworden, die Liste ist aber viel länger. Hier nur eine Auswahl:

  • Am 23. Januar findet eine Diskussion zur Zukunft der städtischen Krankenhäuser auf der Personalversammlung beider Krankenhäuser statt. Jähnigen, Sühl und Lames folgen der Einladung, Orosz nicht.
  • Am 26. März veranstaltet Dresden Fernsehen eine Kandidatenrunde. Orosz nimmt teil, aber nur unter der Bedingung, dass keine offene Diskussion unter den Kandidaten stattfindet, sondern nur Antwortstatements abgegeben werden können. Peter Lames wären zu einem lebendigen Meinungsaustausch bereit gewesen.
  • Am 7. April lädt die Löbtauer Kirchgemeinde zu einer Kandidaten- Vorstellungsrunde. Die Kandidatin sagt wegen Terminschwierigkeiten ab. Eine Vertreterin von Orosz kann vor Ort aber nicht sagen, welcher Terminkonflikt besteht.
  • Am 26. April bittet die Bürgerinitiative Schloss Übigau im Rahmen des Schlossfestes zur Diskussion über das Thema „Wie halten Sie´s mit der Kultur?“. Selbst der frisch gekürte FDP- Kandidat Hilbert kommt, Orosz aber nicht.
  • Im Mai ist von riesa efau eine Diskussionsveranstaltung mit allen OB- Kandidaten geplant. Diese fällt aber aus, nachdem die Kandidatin Orosz abgesagt hat. Als Grund für die Absage geben die Veranstalter „Chancengleichheit“an, aber können die anderen Kandidaten etwas dafür, wenn Orosz nicht kommen kann oder will? Wäre die Veranstaltung auch abgesagt worden, wenn Eva Jähnigen nicht hätte kommen können?
  • Das Welterbezentrum Dresdner Elbtal plante für den 26.5. eine Kandidatendiskussion zum UNESCO- Welterbe, ursprünglich hatte Orosz hier zugesagt, doch dann überraschend wieder einen Rückzieher gemacht. Jetzt findet die Veranstaltung in dieser Form nicht mehr statt. Warum? Hat die CDU- dominierte Verwaltung Einfluss genommen?
  • 2. Jugend- Redepodium Dresden, geplant zum Welterbetag am 1. Juni und vom Veranstalter „Dresden Heritage“ schon angekündigt, wurde vor wenigen Tagen ebenfalls zurückgezogen, warum? Man denkt unwillkürlich an die Kritik, welche diese offene Diskussionsveranstaltung im vergangenen Jahr mit Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse ausgelöst hat.

Solidarität mit TuS Makkabi

Am Sonntag waren die Jusos Dresden zu einer Soldaritätsaktion zu Gunsten des jüdischen Fussballklubs TuS Makkabi in Berlin. Mit einem Tross von 10 DresdnerInnen ging es in aller Frühe auf zum Ernst-Reuter-Sportfeld in Berlin zum Spiel Hertha 03 Zehlendorf gegen TuS Makkabi Berlin. Makkabi wurde mehrmals Opfer vom antisemitischer und rassistischer Übergriffe. Ein Zeichen der Soldarität setzten etwa 40 junge Menschen. Fans von Babelsberg 03, St. Pauli, TeBe Berlin, dem DSC und den Jusos Dresden unterstützten lautstark den Verein, der zu einem 3:3 kam. Das Spiel an sich war die Nebensache, hauptsächlich ging es um ein Zeichen gegen rechte Gewalt. Die Aktion war ein voller Erfolg, wir bleiben mit allen MitstreiterInnen in Kontakt und planen schon den nächsten Besuch.

Nazis entgegentreten – überall!05