Jusos solidarisch mit „Dresden Nazifrei“

Jusos verurteilen Vorgehen der Polizei gegen Büros der Partei DieLinke
Polizei stürmt in Dresden Büros der Partei „DieLinke“ und weitere Einrichtungen

Die Staatsanwaltschaft Dresden beschlagnahmte am Nachmittag des 19. Januar in der Landesgeschäftsstelle der Partei DieLinke und weiteren Einrichtungen Plakate des Aktionsbündnisses „Dresden Nazifrei“. Dabei wurden auch Bürorechner der Geschäftsstelle sichergestellt. Die Jusos Sachsen verurteilen dieses unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei gegen das Aktionsbündnis und die Partei DieLinke scharf.

Dazu Tino Bucksch, Landesvorsitzender der Jusos Sachsen, „Das Vorgehen der Polizei passt in die Tendenz, den antifaschistischen Widerstand zu kriminalisieren. Dabei wird übersehen, welche Gefahr vom Rechtsextremismus ausgeht, dessen antisemitische, rassistische, chauvinistische und biologistische Grundlagen eine immense Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Einer Pauschalisierung von links und rechts stellen wir uns entgegen.“

Die Jusos Sachsen stehen ein für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und treten jeder Gefahr für diese entgegen. Diese Bedrohung ist vorhanden und sie kommt nicht von den sogenannten Rändern der Gesellschaft.

Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden, ergänzt: „Leider haben die Nazis nun schon ihren ersten Triumph eingefahren, bevor sie überhaupt durch Dresden marschieren. Das ist ein Rückschlag in den Bestrebungen, sich gemeinsam mit den Dresdnerinnen und Dresdnern entschlossen gegen die Nazis zu stellen. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit dem Aktionsbündnis „Dresden Nazifrei“.

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