[25.4.] Regulierung statt Repression – Neue Wege in der Drogenpolitik?

Banner DrogenpolitikMontag, 25. April 2016, 19 Uhr – Die Genossenschaft (Prießnitzstr. 20)

+++ Diskussion mit Burkhard Blienert, drogenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Koordinator des Arbeitskreises Drogenpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und Kritiker der derzeitigen Verbotspolitik +++

Die Debatte über den Umgang mit bisher verbotenen Drogen hat nicht nur in Deutschland in letzter Zeit deutlich an Fahrt gewonnen. Die neue kanadische Regierung macht sich daran Cannabis auch zu Genusszwecken zu legalisieren. Und vom 19. bis 21. April trifft sich die UN-Vollversammlung erstmals seit 1998 zu einer Sondersitzung zum „Weltdrogenproblem“. Aber auch das deutsche Bundesgesundheitsministerium legte dieses Jahr einen Gesetzesentwurf vor, nach dem zumindest Krankenkassen verpflichtet werden, die Kosten für Medikamente auf Cannabisbasis zu erstatten. Klar scheint zu sein: Der bisherige „Krieg gegen die Drogen“ mit seinem Kriminalisierungsanatz hat weder die organisierte Kriminalität geschwächt, noch bei der Suchtproblematik Abhilfe geschaffen. Neue Lösungen müssen her!

Besonders die Legalisierung von Cannabis findet in der Politik immer mehr Unterstützer – auch die Jusos setzen sich dafür ein. Trotzdem stellt sich die ganz grundsätzliche Frage, wie der Umgang mit Rauschmitteln auch jenseits von Cannabis reguliert werden soll. Respektieren wir die Entscheidungsfreiheit jeder einzelnen Person oder stehen für uns gesundheitliche Risiken im Vordergrund? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch diskutieren.

— gemeinsame Veranstaltung der Jusos Dresden mit der Juso-Hochschulgruppe —

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