11 Jahre Prostitutionsgesetz – Jusos diskutieren über die Situation von Prostituierten in Dresden

Die Dresdner JungsozialistInnen laden am Donnerstag, den 27. Juni ab 19 Uhr zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung in das Herbert- Wehner- Bildungswerk (Kamenzer Str. 12, 01099 Dresden) ein. Thema wird die Situation der Prostituierten in Dresden vor und nach der Einführung des rot-grünen Prostitutionsgesetzes sein. Der SPD-Jugendverband konnte hierfür Sybille Homt als Referentin gewinnen. Sie arbeitet in der Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten im Gesundheitsamt der Stadt Dresden. Die Beratungsstelle versteht sich als Anlaufpunkt für Prostituierte und bietet neben gesundheitlichen Untersuchungen auch aufsuchende Sozialarbeit an.

„Für die meisten Menschen ist die Prostitution ein verborgener und kaum erkennbarer Lebensbereich.“ so der Dresdner Juso-Vorsitzende Stefan Engel. „Doch bei näherer Betrachtung ist dieses Phänomen verbreiteter als vermutet. Laut einer Anfrage der Stadträtin Sabine Friedel gibt es in ganz Dresden etwa 500 Frauen, die der Prostitution nachgehen. Für eine nicht geringe Anzahl von Menschen hat das rot- grüne Prostitutionsgesetz aus dem Jahr 2002 somit alltägliche Auswirkungen. Wir wollen mit unserer Referentin die Lebenssituation der Betroffenen näher beleuchten und hinterfragen, wie sich die Verhältnisse in den letzten Jahren geändert haben.“ so Engel abschließend.

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